Der einschiffige Kirchenraum ist durch spitzbogige Stahlbetonbinder jochartig untergliedert. Der weiß-rötliche Sgraffitoputz der Wände lässt den Raum freundlich wirken. Der Kirchenraum wird durch eine fensterlose Rückwand im Altarbereich abgeschlossen und durch einen großen Rundbogen vom Kirchenraum abgesetzt. Auf der rechten Seite wurde die Kanzel platziert. Das Pult ist geformt wie eine Taube – ein Symbol des Heiligen Geistes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirchenfenster wurden 1967 durch Götz Loepelmann gestaltet. Jedes Fenster ist etwa aus 1500 Einzelteilen zusammengesetzt. Der Künstler stellt mit je zwei gegenüberliegenden Fenstern die Schöpfungstage aus dem ersten Kapitel der Bibel dar. Das Licht schwillt in Richtung des Altars an. Deshalb nehmen die wärmeren Farbtöne zu. Im vierten Fensterpaar sind Sonne und Mond als Werke des vierten Schöpfungstages unverkennbar. Es schließt sich die Erschaffung der Vögel und Fische am fünften Schöpfungstag an. Schließlich bildet das sechste Fensterpaar die Erschaffung Adam und Evas ab. Zum ersten Mal steht der Regenbogen in der Mitte des Fensters. Dieses Symbol aus der Geschichte der Arche Noah erzählt von dem immer¬während¬en Schutz des Bundes Gottes. Der Regenbogen erschien bereits in den voran¬gehenden Fenstern. Das siebente Fenster ist im Bereich des Altarraums und wird durch die Seitenemporen zum Teil verdeckt.

 

Fotos: Ulrich Schöntube