Wenig für viel - Unterstützung für den Förderverein

Die große Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeitern ist ein segensreicher Schatz dieser Gemeinde, der das aktive Gemeindeleben erst möglich macht. Aber ohne Hauptamtliche geht es eben auch nicht - oder können Sie sich unsere Gemeinde ohne Pfarrer, ohne Kirchenmusiker, ohne Putzfrau, ohne Hausmeister oder Küsterin vorstellen? Nein? Und doch ist es in vielen Gemeinden schon Realität, mit einem stark eingeschränkten Mitarbeiterstab zu bestehen.

Auch bei uns sähe die Situation anders aus, gäbe es nicht den Förderverein. Gegründet 1977 als rechtlich selbständiger Verein, hat er sich in den letzten zehn Jahren zu einer wichtigen Stütze des Gemeindelebens entwickelt. Besonders auch im Personalbereich konnten nur durch den Verein Anstellungen möglich werden. Entweder durch finanzielle Zuwendungen und Unterstützungen oder auch als Anstellungsträger in Zeiten des Einstellungsstopps. So wäre es der Gemeinde nicht möglich gewesen, die Kirchenmusikerstelle nach dem Weggang von Herrn Sieling neu zu besetzen, wenn der Verein nicht für mehrere Jahre 50% der Gehaltskosten übernommen hätte. Im Durchschnitt sind 30.000 € pro Jahr zur Förderung des Gemeindelebens  aufgebracht worden.

Dies war nur möglich, da wir auf Rücklagen aus der Gründungszeit zurückgreifen konnten. Denn wir sind leider zu wenige. Zurzeit hat der Verein 104 Mitglieder - noch nicht einmal 2% der Gemeindemitglieder. Dazu kommen regelmäßige Spender. Zwar können wir Menschen schnell gewinnen, uns bei der Einrichtung z. B. einer Behindertentoilette zu unterstützen, aber es ist ungleich schwerer, die Notwendigkeit von Personaleinstellungen durch den Verein zu vermitteln. Hier gehen immer noch gehen viele Gemeindeglieder von einer Mindestausstattung durch die Landeskirche aus. Leider ist das nicht der Fall. Wenn es uns nicht gelingt, unsere Mitglieder- und damit Spenderzahlen deutlich zu steigern, können bestimmte lieb gewonnene Bereiche nicht mehr weitergeführt werden, wie die Unterstützung der großen Konzerte , die Leitung des Bläserchores oder die zweite Stelle im Büro.

Um weiterhin die Gemeinde im gewohnten Umfang unterstützen zu können, bitte wir Sie, Mitglied in unserem Förderverein zu werden. Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, durch gute Information und persönliche Ansprache 100 Menschen zu finden, die bereit sind, mit mindestens 5 € im Monat die begonnene Arbeit weiterzuführen.

Das Beitrittsformula hier zum Download.

Ihre Christiane Kreusler
Vorsitzende des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde Frohnau