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Brahms - Ein deutsches Requiem -12. und 13. März, 18 Uhr

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Brahms - Ein deutsches Requiem -12. und 13. März, 18 Uhr


Datum Samstag, 12. März 2016, 18:00 Uhr
Standort Johanneskirche Frohnau, Zeltinger Platz 18, 13465 Berlin
Mitwirkende
Frohnauer Kantorei, Christina Elbe (Sopran), Jörg Gottschick (Bariton), Claudia Bartkowski und Johanne von Harsdorf (Klavier), Henning Börgel (Pauke), Jörg Walter (Harmoium), Leitung: Volker Hedtfeld
Preis
Vorverkauf: € 12,00/ ermäßigt € 8,00 - Abendkasse: €15,00/ ermäßigt € 10,00
Brahms - Ein deutsches Requiem -12. und 13. März, 18 Uhr

In der kammermusikalischen Neufassung für Soli, Chor, Klavier vierhändig, Harmonium und Pauke von Jörg Walter.

Sopran: Christina Elbe, Bariton: Jörg Gottschick, Klavier: Claudia Bartkowski und Johanne von Harsdorf, Pauken: Marc Mödog, Harmonium: Jörg Walter, Frohnauer Kantorei, Leitung: Volker Hedtfeld


Neue Kammermusikfassung:

(siehe auch weiteren Text: "Vorbemerkung zu dieser Bearbeitung" von J.W. unter der Konzertankündigung 13. März)

Es ist ein großes sinfonische Trost-Oratorium – eine Musik, die bis heute viele Menschen zutiefst berührt. Brahms‘ im kirchlich theologischen Sinne sehr zurückhaltende und auf den allgemeinen Trost fokussierte Textzusammenstellung hat neben der unübertroffenen musikalischen Gestaltung wohl nicht ganz unwesentlich für die breite Anerkennung gesorgt, die er hierfür erhalten hat. Aufgrund der großen Beliebtheit des Werkes sind die verschiedensten Bearbeitungen entstanden: So gibt es mehrere Fassungen, in denen das Orchester deutlich kleiner ist als beim Original. Karg-Elert hat einzelne Sätze des Requiems für Harmonium solo bearbeitet (erklang Silvester in Frohnau). Heinrich Poos und andere haben Fassungen für zwei Klaviere statt Orchester geschaffen. Aber auch Brahms selbst war sein erster eigener Bearbeiter. Von ihm stammt der weit verbreitete Klavierauszug für einen Spieler aber auch eine kaum bekannte vierhändige Fassung (gespielt auf einem Klavier), die ursprünglich für das heimische Musizieren und die private Aneignung der im Konzertsaal gehörten Musik durch die musikbegeisterten Zuhörer gedacht war. CDs waren ja nicht verfügbar. Diese originale vierhändige Klavierfassung ist sehr reizvoll und bildet im Zusammenspiel mit der groß besetzten Frohnauer Kantorei die Grundlage für die beiden Konzerte am 12. und 13. März in Frohnau. Hinzu tritt nun ein eigener Harmoniumpart, in dem die Schwell- und Halteklänge des Orchesters verarbeitet sind. Dabei ergänzen sich beide Tasteninstrumente (der rhythmisch akzentuierende, aber stets schnell verklingende Flügel und das weiche, aber an- und abschwellende Harmonium) ganz vorzüglich. Als drittes Instrument kommt dann noch die originale Pauke hinzu, deren markerschütternde und in diesem Stück unverzichtbare Klangfarbe weder Klavier noch Harmonium darstellen könnten.

Der Gastdirigent Volker Hedtfeld, Jörg Walter am Harmonium und die beiden Pianistinnen Johanne von Harsdorf und Claudia Bartkowski sowie zwei hervorragende Solisten (Christina Elbe und Jörg Gottschick) freuen sich zusammen mit der Frohnauer Kantorei sehr auf dieses reizvolle Konzertereignis und möchten Sie alle dazu herzlich einladen.
Jörg Walter